Schulblick.Baden
VSB Geschäftsleitung
Schuljahresbericht 2025-2026
Geschäftsleitung
- Die Geschäftsleitung traf sich an insgesamt 7 Sitzungen und zwei Retraiten (im Herbst 2025 und März 2026). Thema der Retraite war insbesondere der interne Organisationsentwicklungsprozess. In dessen Rahmen wird mit externer Begleitung die Frage geklärt, wie die Führungsstrukturen der VSB künftig gestaltet werden sollen. Die Stelle des Geschäftsleiters war während des ganzen Schuljahrs vakant, die Funktion ad interim übernahm die Abteilungsleiterin Mirjam Obrist.
- Am Schulstandort Tannegg übernahmen Nadine Weber ab 1. August 2025 und Benedetta Amato ab 1. Februar 2026 die Co-Schulleitung.
- Yvonne Streiff und Karin Orn-An stiegen am 1. Februar 2026 mit vorerst kleinen Pensen in die Schulführung im Kappelerhof ein. Sie wurden im 2. Schulsemester 2025/26 von Mischa Frank in die Schulleitungstätigkeit eingeführt. Er hatte seine Stelle per Ende Juli 2026 gekündigt.
- Die im Frühjahr 2025 durchgeführte Qualitätskontrolle zeigte, dass das Unterrichts- und Schulklima von den SuS weniger gut bewertet worden ist als in den Jahren zuvor. Die Schulleitungen führten in der Folge mit den SuS und mit den Lehrpersonen Gespräche und definierten bei Bedarf Massnahmen, welche sich positiv auf das Unterrichts- und Schulklima auswirken sollen. Dies Wirkung soll im Rahmen einer SuS-Befragung Ende 2026 überprüft werden.
Herausforderungen
- Besonderes grosse Jahrgänge im Kappelerhof und in Rütihof führten dazu, dass kurzfristig auf das Schuljahr 2025/26 zusätzlicher Schulraum für den Kindergarten bereitgestellt werden musste.
- Die spürbaren, sich verändernden politischen Rahmenbedingungen des Kantons führten über das ganze Schuljahr hinweg zu intensiven Diskussionen: sei es die Einführung des «Notenzwangs» ab der 3. Klasse für jeden Leistungsnachweis, die veränderten Prozesse die Sonderschulung betreffend oder die Einführung des neuen Volksschulgesetzes.
- Unverändert bleiben die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aber auch von Mitarbeitenden sowie die digitale Transformation herausfordernde Themen in der Schule.
Projekte
- Förderklasse plus: Der Kanton lancierte für die Beschulung von SuS, welche keinen Platz an einer Sonderschule erhalten konnten, die so genannten Förderklassen plus. Die Schulleitungen
- Kindergarten/Primarschule entscheiden sich nach intensiven Diskussionen dazu, ab Schuljahr 2025/26 eine Förderklasse plus zu eröffnen. Dieser Entscheid fusste nicht auf der pädagogischen Überzeugung – diese steht nach wie vor voll und ganz für die Integration. Der Entscheid basiert auf der fachlichen Einschätzung, ohne die zusätzlichen Ressourcen, welcher der Kanton ausschliesslich bei der Förderung in der separaten Förderklasse plus spricht, diese Kinder nicht adäquat unterrichten zu können. Die Vorbereitungsarbeiten waren für die eingesetzte Arbeitsgruppe anspruchsvoll und zeitintensiv.
- IT VSB: Im März 2025 stimmte der Einwohnerrat einem Planungskredit für das Projekt IT VSB zu. In der Initialisierungsphase wurden im Rahmen einer Studie drei Varianten für die künftige Betriebsorganisation erarbeitet. Im nächsten Schritt wird der Stadtrat die künftige Betriebsorganisation beschliessen.
- Schulkreis Baden: Ziel der Stadt Baden ist es, die beiden bisherigen Schulkreise Untersiggenthal und Baden in einem Schulkreis Baden und einem gemeinsamen Gemeindevertrag zusammenzuführen. Die herausfordernden Themen in den Verhandlungen sind die Höhe des Schulgelds sowie der Grad der Mitwirkung der Partnergemeinden. Das neue Volksschulgesetz, das am 1. August 2026 in Kraft treten wird, räumt für die verbindliche vertragliche Regelung der Zusammenarbeit von Gemeinden im Schulwesen eine Übergangsfrist bis Ende 2028 ein.
- Pupil: Die bisher kantonal verpflichtende Fachapplikation zur Erstellung der Leistungsbelege « LehrerOffice» wird künftig abgelöst von «Pupil». Da die in Baden eingesetzte Schulverwaltungssoftware «Scolaris» end of life und damit unzuverlässig ist, hat sich die VSB als Pilotschule beworben. Damit wird «Pupil» ab Schuljahr 2026/27 an der VSB zur Erstellung der Leistungsbelege, zur Dokumentation der Förderung sowie für die Journaleinträge betreffend die SuS und zur Dokumentenablage für das Schulpersonal eingesetzt.
- Integration der Tagesstrukturen: Auf Beginn des Schuljahres 2025/26 wurden die verbleibenden Standorte der bisher privaten Trägerschaften Tagi Turgi (Standort Turgi) und ABB Kinderkrippen (Standorte Meierhof und Wiesenstrasse) in die Stadt Baden integriert. Wiederum konnten alle Mitarbeitenden übernommen werden, womit die hohe Qualität der Betreuung weiterhin gewährleistet werden konnte. Nun sind die strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen geschaffen, um das postulierte Ziel des «Lebensraums Schule» und die damit verstärkte Zusammenarbeit von Schule und Betreuung anzugehen. Ein erster Meilenstein dazu konnte Ende Schuljahr mit dem gemeinsam erarbeiteten pädagogischen Konzept abgeschlossen werden.
Schuljahresbericht 2024-2025
VSB Geschäftsleitung
- Die Geschäftsleitung traf sich an insgesamt 7 Sitzungen und zwei Retraiten (im Herbst 2024 und März 2025) unter der Leitung des neuen Geschäftsleiters Martin Knöpfli.
- Susanna Komenda nahm ihre Schulleitungstätigkeit am Standort Turgi auf. Auf Ende des 1. Semesters ging Christin Hadorn, Schulleiterin in Dättwil, in Pension. Kathrin Zimmermann und Adriana Benz übernahmen ab 1. Februar 2025 in einer Co-Leitung die Schulleitungsfunktion in Dättwil.
Herausforderungen
- Die Optimierung und Weiterentwicklung der IT- Ausstattung beschäftigte die GLS über das ganze Jahr hinweg.
- Weiterhin ist der Fachkräftemangel gross, die Suche nach qualifizierten und motivierten Lehrpersonen oder die Besetzung von Stellvertretungen bedeuten einen grossen Aufwand für die Schulleitungen.
- Die VSB wächst stetig auch mit Auswirkungen auf den Schulraum. Mit Beginn des Schuljahres zügelten aufgrund des fehlenden Schulraums 8 Abteilungen der Schule Burghalde in das Provisorium Ländliwiese. An den Standorten Rütihof und Kappelerhof mussten neue Kindergartenabteilungen eröffnet werden, was zu Umbauten und Zügelaktionen führte.
- Sehr viel Engagement und Einsatz von den Schulleitungen und Lehrpersonen erfordern schwierige Situationen rund um Kinder und ihre Familien, beispielsweise psychosozialen Probleme, auffälliges Verhalten oder andere herausfordernde Situationen. Diese scheinen zuzunehmen.
Projekte
- Mit Start des Schuljahres übernahm die Abteilung Bildung und Sport die Trägerschaft der Tagesstrukturen Dättwil, Kappelerhof, Kornhaus/Innenstadt und Allmend Baden. Das Betreuungspersonal wird von den Leitungen Tagesstrukturen geführt, welche ihrerseits von den Schulleitungen am Standort geführt werden. Ein neu geschaffener Kompetenzbereich Tagesstrukturen übernimmt im Sinne einer Fachstelle die standortübergreifenden Aufgaben und unterstützt die Führungspersonen vor Ort. Ziel ist die Verbindung von Schule und Betreuung zu einem «Lebensraum Schule».
- Im April wurden alle Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen sowie Eltern im Rahmen der kantonalen Qualitätskontrolle befragt. Standortübergreifend wurden die gesetzten Qualitätsstandards erreicht.
Jugendfest
- Am Ende des Schuljahres fand das Jugendfest, welches alle drei Jahre stattfindet, bei bestem
(fast zu heissem) Wetter zum Thema «WeltTraumZeit» statt. Das Ok hat wiederum ein wunderbares und erfolgreiches Jugendfest für die Kinder und Jugendlichen organisiert. Ein grosses Dankeschön!