In der Schule Höchi haben sich die beiden 5. Klassen mit den Themen “Gaming4all” und “Menschen mit Behinderung(en)” beschäftigt. Gerne erzählen wir euch mehr darüber, wie sich die Klassen damit auseinandergesetzt haben.  

Gaming4ALL - Spiele für Senioren - Wir erfanden und programmierten Spiele für Seniorinnen und Senioren

Die fünften Klassen der Schule Höchi haben im Fach M+I mit Ulrike Liebert Videospiele programmiert, um zu beweisen, dass jede und jeder spielen kann! Die Programmierseite „Scratch“ hat uns dabei geholfen, einfach ins Programmieren einzusteigen und super tolle Spiele zu erstellen. Bevor wir damit starteten, schauten wir uns an, welche Spiele es schon gibt, welche Genres es gibt, welche Vor- und Nachteile die Spiele haben, wie Spielcharaktere aufgebaut sind und wie sich der Körper mit dem Alter verändert.  

Feedbacks von der Seniorin und dem Senior zu unseren Spielen

Unsere Spiele wurden dann im „Game-Café“ von Urs und Ursula (Senior und Seniorin) getestet und sie haben uns ein Feedback in Form eines Videos gegeben, das sie im Game-Café in Zürich gedreht hatten. (Das Game-Café ist dazu gedacht, dass sich ältere Menschen mit dem Thema Gamen befassen.) Mit diesen Rückmeldungen haben wir in unseren Gruppen unser Spiel verbessert.  

Idee des Projektes

Mit diesem Projekt wollten wir nicht nur zeigen, dass auch ältere Menschen spielen können, sondern wir, die beiden 5. Klassen, wollten auch die älteren Generationen an diesen Trend heranführen. Natürlich konnten wir nicht so aufwendige und professionelle Spiele programmieren wie Nintendo oder andere Videospielhersteller. Aber wir haben für unser Alter eine gute Arbeit geleistet.  

Spielen mit den Grosseltern in der Höchi

In der Zeit, in der wir daran arbeiteten, gab es zwei „Spielanlässe“. Beim ersten Event konnten unsere Eltern und Grosseltern kommen und mit uns Spiele spielen. Die zweite Veranstaltung war die „grosse Veranstaltung“. Dort haben wir unsere fertigen Spiele präsentiert. Wir haben uns in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe war im Gruppenraum und die andere Gruppe war im Klassenraum. Die Gruppenraumgruppe konnte Spiele auf dem iPad oder auf einer Nintendo Switch spielen und sich an der Minibar bedienen, die Ramon organisiert hatte. Die Klassenraumgruppe stellte ihre Spiele vor. Nachdem alle in der Klassenraumgruppe ihre Spiele vorgestellt hatten, wurden die Teams gewechselt. Dieses Projekt hat unglaublich viel Spass gemacht und wir Schülerinnen und Schüler sind so dankbar dafür, daran teilgenommen zu haben. 

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Cybathlon - Vorstellung von Prothesen und Hilfsmittel für Menschen mit einer oder mehreren Behinderungen

Von Samstag, 25. Oktober bis Montag, 27. Oktober konnte man am Cybathlon teilnehmen. Er fand in der SWISS Arena in Kloten, Zürich statt. Die beiden 6. Klassen der Schule Höchi fuhren am Freitag, 25. Oktober 2024, dorthin.  

Um besser zu verstehen, wie das Leben für Menschen mit einer oder mehreren Behinderungen ist, konnten wir verschiedene Dinge ausprobieren. Wir durften an einem Workshop mit Rollstühlen fahren, mit einer Handprothese Schuhe zubinden, mit einer Beinprothese laufen und vieles mehr. Drei ETH-Studenten kamen zu uns und zeigten uns, wie der Alltag mit einer Prothese aussieht und wie man mit einem „Microbit“, einem kleinen Computer, ein Mini-Auto programmiert.   

Als der Tag des Cybathlons kam, fuhren wir zuerst mit dem Zug nach Kloten. Dort angekommen, spazierten wir zur SWISS Arena, wo der Cybathlon stattfand.  

Wir durften ein Armprothesenrennen verfolgen. Dort mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Prothesen Gegenstände ins Ziel bringen, die blau waren, und rote Gegenstände vermeiden. Leute aus der ganzen Welt kamen, um zu gewinnen.  

In einem Zelt konnten wir echte Prothesen ausprobieren, mit Rollstühlen fahren und Plakate mit Ideen für Prothesen und Alltagshilfen bestaunen. Alle diese Ideen kamen von verschiedenen Schulklassen aus der Schweiz. Die Kinder, die diese Ideen hatten, durften vor dem Cybathlon mit den Studenten der ETH eine echte Armprothese bauen. 

Eine Mitarbeiterin vom Cybathlon, die nur einen Arm hatte, kam zu uns. Das Gespräch mit ihr war sehr eindrücklich. Dieser Anlass war einer der spannendsten und auch anstrengendsten, den wir erleben durften.

Geschrieben von Annika Huynh und Dilara Yarkin, 6A 

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